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Ratgeber

Terrarium-Größe für Springspinnen: Nach Art und Alter richtig wählen

Lesezeit: 5 Minuten

Wie groß muss ein Terrarium wirklich sein? Die Antwort hängt weniger von der Grundfläche als von Höhe, Art und Wachstumsstadium deiner Springspinne ab. Hier findest du konkrete Richtwerte zum Nachschlagen.

Terrarium-Größe für Springspinnen: Nach Art und Alter richtig wählen

Warum Höhe wichtiger ist als Fläche

Springspinnen springen und klettern lieber, als zu laufen, und bauen ihr nächtliches Schlafnetz bevorzugt weit oben. Ein schmales, hohes Terrarium wird deshalb besser genutzt als eine breite, flache Box mit derselben Grundfläche.

Richtwerte nach Wachstumsstadium

Slings (frisch geschlüpfte Jungtiere) werden zunächst in kleinen Aufzuchtbehältern ab etwa 5 bis 8 cm gehalten. Jungtiere ziehen mit wachsender Größe in Behälter ab 10 cm um. Adulte mittelgroße Arten fühlen sich ab etwa 15×15×20 cm (B×T×H) wohl.

Unterschiede je nach Art

Große Arten wie Phidippus regius brauchen als Adulttier deutlich mehr Raum als kleinere Arten wie Phidippus audax, die auch in kompakteren Terrarien gut zurechtkommen. Informiere dich vor dem Kauf immer über die konkrete Art.

Wann ein Umzug in ein größeres Terrarium sinnvoll ist

Spätestens wenn die Spinne kaum noch Platz zum Spinnen eines Netzes hat oder deutlich an Größe zugenommen hat, ist ein Umzug fällig. Am besten direkt nach einer Häutung, wenn das Tier ohnehin gerade eine ruhige Phase hinter sich hat.

Zu groß ist auch ein Problem

Ein deutlich überdimensioniertes Terrarium erschwert es der Spinne, Beute zuverlässig zu finden, und kann zu Stress führen. Lieber schrittweise mit der Spinne mitwachsen als gleich das größte verfügbare Terrarium wählen.

Terrarien in jeder Größe

Vom Aufzuchtbehälter für Slings bis zum großzügigen Terrarium für adulte Tiere – passend belüftet und einsatzbereit.

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