Springspinnen vergesellschaften – geht das?
Zwei niedliche Springspinnen in einem Terrarium – eine charmante Vorstellung, die in der Praxis aber fast immer schiefgeht. Wir erklären, warum Einzelhaltung die einzig sichere Lösung ist.
Warum Springspinnen Einzelgänger sind
Springspinnen sind territoriale Jäger, die ihr Revier gegen Artgenossen verteidigen. Anders als etwa Ameisen oder manche Geckos gibt es bei ihnen kein soziales Zusammenleben – jede Spinne braucht ihr eigenes Terrarium.
Was bei gemeinsamer Haltung passiert
In den meisten Fällen endet die gemeinsame Unterbringung mit Kannibalismus: Die stärkere oder größere Spinne erbeutet die andere. Das gilt auch für Geschwistertiere aus demselben Gelege, sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben.
Die Ausnahme: kontrollierte Paarung
Nur zur gezielten Zucht werden ausgewachsene Weibchen und Männchen kurzzeitig und unter ständiger Beobachtung zusammengeführt – und sofort wieder getrennt. Das ist erfahrenen Haltern vorbehalten und keine Dauerlösung.
Was du stattdessen tun kannst
Mehrere kleine, günstige Terrarien nebeneinander sind die bessere Wahl, wenn du mehrere Springspinnen halten möchtest. So kann jede Spinne ihr eigenes Revier beziehen, und du kannst die Tiere trotzdem gemeinsam beobachten.
Ein zweites Zuhause einrichten
Kompakte, belüftete Terrarien im Sparformat – ideal, wenn jede Spinne ihr eigenes Revier bekommen soll.
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